Kurz vor dem Besuch des Papstes auf den Kanaren hat die gemeinnützige Organisation Caminando Fronteras aktuelle Zahlen bekannt gegeben. Diese verdeutlichen, wie viel Drama in den Fluchtrouten vor den spanischen Küsten steckt. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind 1.317 Menschen gestorben, als sie versuchten, die spanischen Küsten zu erreichen. Darunter auch 142 Frauen und 129 Minderjährige.
Obwohl die Zahl der ankommenden Flüchtlingsboote auf den Kanarischen Inseln um 72 Prozent zurückgegangen ist, ist die Atlantikroute mit 635 Todesfällen immer noch die tödlichste. Im letzten Jahr kamen auf den Kanarischen Inseln auf 100 Migranten 14 Tote. In den ersten fünf Monaten 2026 liegt das Verhältnis bei 21 zu 100.
SV-AR
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