Das angekündigte Sturmtief fegte im Laufe des Donnerstags über die Westprovinz Santa Cruz de Tenerife und über Gran Canaria hinweg. Bis zum Abend gingen rund 300 Anrufe in der Notrufzentrale 112 ein. Meist handelte es sich um umgestürzte Bäume, abgerissene Äste, Steinschlag, Stromausfälle oder ähnliches. Insgesamt 45 Flüge wurden abgesagt. Davon betrafen allein 36 Flüge La Palma. Windböen mit über 100 Stundenkilometern wurden im Teide-Nationalpark, in Vallehermoso auf La Gomera, in San Andrés und Sabinosa auf El Hierro sowie in Mazo auf La Palma registriert.
In Granadilla de Abona fiel mit 80 Litern pro Quadratmeter der meiste Regen. Danach folgte Vilaflor mit 60 Litern.
Aufgrund von bis zu fünf Meter hohen Wellen wurden viele Strände gesperrt. Zum Beispiel La Nea in El Rosario, Las Teresitas in Santa Cruz und Bollullo in La Orotava.
SV-AR
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